Inhaltsstoffe | Naturkosmetik

Inhaltsstoffe in der Naturkosmetik Teil 1

7. März 2017

Gestern habe ich euch ein Rezept für eine Schrundensalbe vorgestellt. Für alle, die nicht so genau wissen welche Bedeutung die Inhaltsstoffe in der Naturkosmetik haben, kommt hier eine kleine Aufstellung. Da ich immer wieder mal eine Anleitung für ein Produkt aus der Naturkosmetik vorstellen werde, wird es mehrere Teile dazu geben.

Inhaltsstoffe in der Naturkosmetik

Sheabutter

Wird aus den nussähnlichen Früchten des Karitébaums gewonnen. Sie sorgt für einen ausgeglichenen Feuchtigkeitshaushalt der Haut, macht sie elastisch und geschmeidig.

Cetylalkohol

Ist ein Fettalkohol und macht die Creme schön fest.

Calendulaöl

Wird aus der Ringelblume gewonnen. Es ist heilend, schützt vor dem Wundwerden und ist sehr hilfreich bei rauer, trockener oder schuppiger Haut.

Emulsan

Ein pflanzlicher Emulgator. Emulsan speichert die Feuchtigkeit und sorgt für ein angenehmes Hautgefühl.

Bienenwachs

Natürlicher Ursprung, es dient sowohl als Emulgator wie auch als Konsistenzgeber. Allergiker sollten aufpassen, da noch Reste von Pollen oder Spitzmittel enthalten sein können.

Hamamelisdestillat

Wird aus der Zaubernuss gewonnen. Es wirkt beruhigend, entzündungshemmend, heilend und stillt Juckreiz.

Glycerin

Pflanzlicher Ursprung. Es zieht schnell ein, bindet die Feuchtigkeit und erhöht die Elastizität der Haut

Wildrosenöl

Wird aus der Hagebutte gewonnen. Sehr gut bei trockener Haut, bei Ekzemen, Schuppenflechten und Neurodermitis. Es bindet die Feuchtigkeit, ist entzündungshemmend und repariert.

Urea

Ein Feuchtigkeitsspender für extrem trockene und verhornte Haut. Es wirkt antibakteriell, erhöht die Hautfeuchtigkeit, löst Schuppen und stillt Juckreiz. Ist auch oft in Pflegeprodukten für Neurodermitis enthalten.

Paraben K

Ein milder Konservierer, welcher die Haltbarkeit der Naturkosmetik um ca. 4-6 Monate verlängert. Es mindert die Bakterien und hemmt das Wachstum von Pilzen.

Noch eine Sache zu den Parabenen. Sie sind ja mittlerweile stark in Verruf geraten, da sie im Zusammenhang mit Brustkrebs stehen sollen. Dies ist jedoch nicht wissenschaftlich bewiesen. Außerdem gibt es sehr unterschiedliche Parabene. Das hier eingesetzte Paraben K ist ein ganz mildes und ist in der Naturkosmetik zugelassen. Würde man nicht für Haltbarkeit in der selbstgerührten Naturkosmetik sorgen, können ganz andere Probleme auftreten. Man sieht es nämlich der Creme nicht an, ob sie voller Bakterien oder Pilze ist. Würde man diese dann verwenden, kann es zu schlimmen Hautreaktionen kommen. Will man dennoch auf Paraben K verzichten, dann sollte man nur kleine Mengen anrühren, die Creme im Kühlschrank aufbewahren und diese portionsweise einfrieren. Dann ist man auch auf der sicheren Seite.

Eure Sarah

 

 

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