Nelkengewächse | Pflanzenportraits

Die Vogelmiere

28. Februar 2017

Die Vogelmiere (Stellaria media), eine Pflanze aus der Familie der Nelkengewächse, gilt wohl als Unkraut schlechthin. Naja, eigentlich wundert es mich nicht, da sie wohl in jedem Garten zu finden ist. Immerhin kann eine einzige Pflanze bis zu 15.000 Samen bilden, was wohl ihre Popularität erklärt.

Schauen wir uns die Vogelmiere jedoch genauer an, dann lohnt es sich, sie wohl eher als wertvollen Wegbegleiter zu betrachten.

„Doppelt so viel Calcium, dreimal so viel Kalium und Magnesium und siebenmal so viel Eisen wie der Kopfsalat, zwei- bis achtmal so viel Vitamin A und C wie der Kopfsalat, Vitamine B1, B2 und B3, das Spurenelement Selen, Schleimstoffe, Saponine, Flavonoide (Rutin), Kieselsäure und Gammalinolensäure.“ – Essbare Wildpflanzen, Steffen Guido Fleischhauer, Jürgen Guthmann, Roland Spiegelberger, AT Verlag

Anstatt sich zu über die vielen kleinen Pflänzchen zu ärgern tut man gut daran, diese einfach zu ernten um diese in einen Salat oder Gemüse zu mischen. Der milde Geschmack fällt kaum auf und wertet unser Essen mit vielen Vitaminen auf. Auch im Smoothie ist die Vogelmiere eine zusätzliche Vitaminbombe.

Dank der enthaltenen Inhaltsstoffe wird der Vogelmiere auch eine heilende Wirkung zugeschrieben. Sie löst den Schleim, kurbelt den Stoffwechsel an, hilft bei Hautproblemen und Ekzemen, ist harntreibend und vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit. Verwendet wird sie als Tee sowohl innerlich wie auch äußerlich oder als Salbe.

Habt ihr die Vogelmiere auch schon mal gegessen oder betrachtet ihr sie als Unkraut?

Eure Sarah

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