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Bärlauchsenf selbst gemacht

26. März 2017

Ich mache ja sehr viel selber und Fertigprodukte spielen bei mir zum Glück so gut wie keine Rolle. Doch auf den Senf bin ich erst seit kurzem gekommen. Ehrlich gesagt habe ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht, ob man Senf nicht einfach selbst herstellen könnte. Man kann und es geht so einfach und schnell, dass ich mit Sicherheit keinen fertigen mehr kaufen werde. Die Variationsvielfalt ist so groß und ich weiß genau was drin ist. Ohne Zusatzstoffe und immer wieder mit einem neuen Geschmack.

Natürlich könntet ihr einfach einen fertigen Senf kaufen und Kräuter nach Belieben untermischen. Doch wir machen ihn von Grund auf selber. Verwenden könnt ihr entweder Senfkörner, die dann noch gemahlen werden müssen. Hier ist es wichtig, dass ihr in Intervallen die Senfkörner mahlt, denn diese dürfen nicht über eine Temperatur von 30° C kommen, sonst wird der Senf bitter. Wenn ihr ganz feinen Senf möchtet, dann solltet ihr die gemahlenen Senfkörner nochmals sieben. Alternativ könnt ihr bereits fertiges Senfmehl kaufen, ist allerdings etwas teurer. Die gelben Senfkörner sind mild, die schwarzen sorgen für die Schärfe.

Bärlauchsenf

Zutaten:

  • 20 Blätter Bärlauch
  • 100 g gelbes Senfmehl
  • 120 g Wasser
  • 125 g Apfelessig
  • 35 g Honig
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl

Zubreitung:

  • Das Senfmehl mit dem Wasser verrühren und über Nacht quellen lassen. Mindestens jedoch 6 Stunden
  • Den Bärlauch fein hacken
  • Am nächsten Tag Essig, Honig, Bärlauch und Salz zugeben und auf kleiner Stufe ein paar Minuten garen
  • Olivenöl dazugeben
  • Noch warm in saubere Schraubgläser geben und sofort verschließen
  • Jetzt sollte der Senf mindestens 2 Wochen durchziehen, um seinen optimalen Geschmack zu entfalten.

Ungeöffnet ist der Bärlauchsenf rund ein halbes Jahr im Kühlschrank haltbar. Nach Anbruch rund 3-4 Wochen. Deshalb lieber kleinere Gläser verwenden.

Ich finde auch, dass dies eine tolle Geschenkidee oder ein schmackhaftes Mitbringsel zu einer Grillparty ist.

Viel spaß beim Nachmachen!

Eure Sarah von „Das Kräuterkörbchen“

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